Redaktion und Korrektur
Die Texte von anderen Schreibern in eine (besser) lesbare Form zu bringen,
ist eine ebenso anspruchsvolle Arbeit wie das Schreiben der Texte selbst
...
In kostenlosen Werbezeitschriften sieht man oft im Impressum unter „Redaktion“
die Namen aller, die irgendeinen Text geschrieben bzw. geliefert haben.
Unter der Redaktion einer Zeitschreift oder eines Textes verstehe ich nach
wie vor die Arbeit des Redakteurs, also vor allem die Entscheidung über
Texte und deren Bearbeitung – eine Arbeit, die Erfahrung und Sprachgefühl
erfordert, wobei ein sprachwissenschaftlicher Hintergrund nicht schaden
kann ...
Dabei müssen die eingegangenen Texte einerseits dem Stil der Zeitschrift
bzw. des Verlags und andererseits an die Erwartungen und Bedürfnisse
der Zielgruppe angepasst werden.

Ist da auf der rechten Tafel nicht ein kleiner Fehler? (Bodenwald, Juli 2008)
Redaktion einer Zeitschrift
Meine ersten Erfahrungen in der Redaktion einer Zeitschrift habe ich bei den „Neuen Seeblättern“ gemacht, einer Monatszeitschrift für Konstanz und Umgebung, die mit Kugelkopfschreibmaschinen und viel Idealismus produziert wurde. In der Tradition der „Seeblätter“ der 1848er Revolutionäre hatten wir einen aufklärerischen Anspruch, wie ihn heute nur noch wenige Zeitschriften haben ...
Lexikon-Redaktion
Die ersten Erfahrungen in der Lexikonredaktion eines Verlags konnte ich 1987 beim Verlag Herder in Freiburg sammeln, wo ich im Rahmen eines Praktikums die Aufgabe hatte, ein Politiklexikon zu aktualisieren, mit neuen Einträgen, die auf der selben Seite auszugleichen waren – und das noch im Vor-Computer-Zeitalter.
Redaktion: Seezunge
Seit dem Jahr 2000 bin ich redaktioneller Mitarbeiter der „Seezunge“.
Wenn Sie bei Texten der Restaurantempfehlungen den Eindruck haben, sie sind
mit einer gewissen wohlwollenden Distanz geschrieben, dann liegt das auch
an den von mir entwickelten Vorgaben für die Autoren („Eine ‚Empfehlung’
ist weder eine Restaurant-Kritik noch eine PR-Lobhudelei!“) und an
meinen Bearbeitungen der Texte.
Wenn Sie sich im Adressenteil der „Seezunge“ heute besser zurechtfinden
als bei den ersten Ausgaben, liegt das an den konzeptionellen Änderungen,
die auf meine Initiative hin nach und nach eingeführt wurden: geographische
Gliederung, Piktogramme, redaktionelle Bearbeitung der „Besonderheiten“,
...
Redaktion: akzent
Für die Redaktion der Zeitschrift „akzent“ bin ich als
fester freier Mitarbeiter:
- lebendiges Lexikon (für Fragen wie „Gehört dieser Ort
noch zur Bodensee-Region?“),
- Berater für Stil und Rechtschreibung, Einarbeitung von Praktikanten
und journalistische Nachhilfe für Gelegenheitsschreiber – daraus
ist im Lauf der Jahre eine „Kleine akzent-Journalistenschule“
entstanden,
- Korrektor mit gelegentlich darüber hinaus gehenden Kompetenzen